Gespräch mit dem Philologenverband –Wenn die Schüler die Lehrer einladen

Am Mittwoch, dem 1.12., hatte ein Teil des Vorstandes nach dem Gespräch mit der FDP außerdem noch einen Termin mit dem Philologenverband Schleswig-Holstein, der durch den ersten Vorsitzenden, Helmut Siegmon, und dem Vorsitzenden der Jungen Philologen, Carsten Groene, vertreten war.

Zu Beginn, und nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wurden gegenseitig die Struktur und Interessen erläutert, wobei sich schon ein reges Gespräch entwickelte.

Hierbei machte der Philologenverband deutlich, dass sie gegen gemeinsames Lernen sind, da die Heterogenität nicht zu groß sein dürfe und es in einigen Fächern schlichtweg nicht möglich sei, gemeinsam zu lernen, wobei es aber durchaus Sonderfälle gäbe.

Daraus schloss sich dann die Zustimmung für den Erhalt der Gymnasien und die Ablehnung der „Einheitsschule“, da diese einen zu großen Schülerkörper hätte und außerdem die klasseninternen Unterschiede zu groß wären.

Doch auch die jetzt existierende Form des Gymnasiums sehen die Philologen als verbesserungswürdig: So soll das Gymnasium neben anderen attraktiven Schulformen existieren und nicht mehr die momentane Prestigestellung innehalten, da diese angedachte Möglichkeit eine gute Differenzierung ermögliche.

Auf den neuen Schulgesetzentwurf angesprochen, sprachen sich der Vorsitzende gegen prophylaktische Prüfungen aus, weil dafür nicht genug Zeit zur Verfügung stehe und stellte fest, dass die Regionalschulen die „Verlierer“ des neuen Entwurfs seien.

Abschließend äußerte der Philologenverband noch den Wunsch, mehr fachliches Personal, zum Beispiel im EDV-Bereich, an den Schulen zu haben.

Gespräch mit dem Philologenverband

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