Am 17. August traf sich der „Runde Tisch“ (Zusammenschluss von Landeselternbeiräten und Landesschülervertretungen) mit Robert Habeck (Spitzenkandidat) und Anke Erdmann (Bildungspolitische Sprecherin) der Grünen, um mit ihnen über die bildungspolitischen Pläne für die neue Legislaturperiode zu sprechen.

In der Hinsicht „Maßnahmen im Bildungsbereich“ sehen sie zwei Stellschrauben: Einmal Änderung der Strukturen, und dann Änderungen der Qualität in der jetztigen Struktur. Einen Strukturwandel schließen sie erstmal aus, allein schon weil sie ein Bestehenbleiben der Struktur für einen „Schulfrieden“ für nötig befinden.Also haben sie vor direkt an der Qualität in der Schule zu arbeiten, sehen jedoch auch die Einschränkungen durch das knappe Geld des Landes.

Außerdem möchten sie an der Lehrerbildung arbeiten, die im Moment ein kurzes Studium, um Geld zu sparen, wenig Praxisanteile, und die Ausbildung zu alten Schularten vorsieht. Außerdem haben wir wiedereinmal über G8 und G9 geredet. Die Grünen sind der Meinung, dass G8 zwar ein Fehler war, jetzt aber wieder G9 einzuführen nur „ein Fehler im Fehler“ sei. Die jetzigen G9 Schulen sollten jedoch trotzdem Bestandsschutz bekommen. Außerdem wurde die Personalstruktur an Schulen kritisiert. Die Schulleiter machen oft auch Verwaltungsarbeiten, die sie davon abhalten die Schule auch inhaltlich zu leiten, daraus kann die Lösung ziehen jemanden für die Schulverwaltung anzustellen, der selbst garkein Lehrer, sondern zur Verwaltung ausgebildet ist.

Insgesamt war das Gespräch in seinem Sinne produktiv und interessant.

Runder Tisch mit den Grünen

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