Am 31.01.11 durften Lynn, Timm und ich, Lennart, der Pisa-Diskussionsrunde „Was sagt uns PISA 09“ im Landtag mit den Grünen beisitzen.
Im Vordergrund sollte dabei der Vortrag über PISA 09 des Referenten Hans-Jürgen Kühn (Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung der Grünen) stehen, der dafür extra aus Potsdam angereist war, um die Ergebnisse aus dem Jahre 2009 zu analysieren und zu erklären.

Zunächst erklärte er, wie die PISA-Studie an den Schulen genau durchgeführt werde und welche Kompetenzbereiche gefordert werden, damit alle Zuhörer später auf einem möglichsten hohen Niveau mit diskutieren konnten.

Dabei ging Herr Kühn besonders auf Deutschland im europäischen Vergleich ein und zeigte auf, dass Deutschland häufig schlechter dargestellt werde, als es eigentlich dastehe.  Erfreulich war dabei die Verbesserung in Deutschland bei dem schwächsten Fünftel, welches seine Leistungen stark verbessern konnte, so dass man nur hoffen kann, dass Deutschland seine Probleme in Sachen Bildung ansatzweise bereinigen kann, vor allem da Deutschland  gesellschaftlich sehr vielseitig strukturiert ist. Besonders deutlich wurde, dass Herr Kühn die Meinung vertritt, dass die schulischen Leistungen generell nicht am Schulsystem festzumachen seien, sondern wie dieses umgesetzt werde.

Damit gab Herr Kühn auch ein spannendes Thema zur Diskussion frei, so dass sich auch die Zuhörer einbringen konnten. Sehr heftig wurden die Leistungen der Lehrerinnen und Lehrer in Schleswig-Holstein diskutiert und die regionalen bzw. länderübergreifenden Unterschiede und Leistungen der Schülerinnen und Schüler in Deutschland.

Abschließend war sich die Diskussionsrunde einig, dass noch viel Arbeit in Deutschland anstehe, um es zu einer der führenden OECD-Staaten im PISA-Vergleich zu formen.

Was sagt uns PISA 09 ? – 31.01.11

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.