Vor genau einer Woche hat am Donnerstag, den 09.08, der Bildungsausschuss getagt und wir (John-Lloyd, Florian und ich) waren dabei.
Jedoch sind wir bisher noch nicht dazu gekommen etwas für die Homepage dazu zu schreiben, das folgt also jetzt.

Das Besondere an diesem Bildungsausschuss war die Vorstellung der neuen Bildungsministerin Prof. Dr. „Wara“ Wende und ihrer Staatssekretäre Dirk Loßack (Bildung) und Rolf Fischer (Wissenschaft). Desweiteren wurde die neue Sozialministerin Kristin Alheit und ihre Staatssekretärin Annette Langer vorgestellt.
Ministerin Alheit berichtete über den Stand zum Krippenausbau und zu den Verhandlungen zwischen Land und Kommunen in Sachen Konnexität.
Ministerin Wende erklärte sich und die bildungspolitischen Schwerpunkte der Küstenkoalition.
Die Landesregierung wolle zu einer Qualitätsverbesserung im Bildungssystem beitragen und setze schwerpunktmäßig auf Dialog.
Deswegen habe man die Verbände und betroffenen Akteure am 8. September 2012 zu einer Bildungskonferenz eingeladen und werde auch eine Hochschulkonferenz durchführen. Zu dieser Bildungskonferenz sind die Landesschülervertretungen selbstverständlich auch eingeladen, davon werden wir aber dann noch ausführlich berichten. Auf eine Nachfrage, ob denn diese Konferenz ergbnisoffen geführt würde, antwortet Ministerin Wende, sie gehe nicht ohne Standpunkt in die Diskussion, würde sich aber von besseren Argumenten überzeugen lassen. Denn die Küstenkoalition sei ja nun nicht lernresistent und könne auch eigene Positionen korrigieren.
Die Ministerin und ihr Staatssekretär würden durch regelmäßige Schulbesuche einen engen Kontakt zu den schleswig-holsteinischen Schulen halten, kündigte Wende an, außerdem hat sie sich vorgenommen (als ehemalige Vorsitzende der Uni Flensburg) in den nächsten Jahren die Lehrerbildung auf „neue Füße“ stellen, gemeinsam mit beiden Hochschulen.
Im Schulbereich stehen laut Ministerin Wende die Themen Chancengleichheit, Inklusion und die gebundene Ganztagsschule im Vordergrund.

Anschließend wurde die aktuelle Unterrichtsversorgung skizziert, hier ein kurzer Auszug aus den Ausschussdokumenten:
„Ministerin Dr. Wende trägt vor, im Schuljahr  2012/13 würden 390.000 Schülerinnen und Schüler (darunter 22.500 ABC-Schützlinge) von 28.500 Lehrkräften auf 22.500 Planstellen an 838 Schulen unterrichtet. Die 459 offenen Ganztagsschulen würden mit 7 Millionen € aus dem Landeshaushalt bezuschusst, die 33 gebundenen Ganztagsschulen mit 28 Lehrerstellen und 300.000 €, die Mittagsbetreuung an 64 G-8-Gymnasien mit 445.000 €, Betreuungsangebote an 218 von 385 Grundschulen mit 1,1 Millionen €.“
Desweiteren kündigte sie 300 Lehrerstellen an, die zum 1.Februar 2013 wieder zur Verfügung ständen und von den Streichungen der Vorgängerregierung nicht ausgeschlossen wären. Dies sei mit der Kürzung des Vertretungsfonds zu begründen, denn dieser würde nicht ausgenutzt werden.
180 Stellen sollen den Gemeinschaftsschulen zugutekommen, die zukünftig wieder fünf Differenzierungsstunden erhalten sollen.
120 Stellen im Bereich Inklusion, gerade an die Grundschulen und Beruflichen Gymnasien.
Nur wenige Stellen gehen an die Gymnasien.

Danach wurde über den „Schüleraustausch – Vorgang Nordseeschule St. Peter Ording“ berichtet, dies ist hier aber nicht weiter zu erklären.

Später ging es dann im neuen Büro weiter, mit einer Landesvorstandssitzung, der ersten im neuen Schuljahr.

Wir sprachen über den Abschluss der Broschüre „Nutze Dein Recht“, haben den Termin mit der Bildungsministerin diesen Freitag, 17.08.12, in Grundzügen geplant und die ersten Schritte für das LSP vom 02.-04. November getan.

Euer Lukas

Bericht vom 1. Bildungsausschuss & LaVoSi

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