Die Werkstattgespräche am Dienstagabend der vorigen Woche im Gymnasium Kronshagen waren unergiebig und von Hektik geprägt. Weniger als eine Stunde blieb den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, um wirklich zu diskutieren. „Das ist nicht der Dialog, den wir uns wünschen“, betont Lukas Johnsen. „Die Veranstaltung war leider weder zielführend noch befriedigend“, fügt Lara Hammersen hinzu.

Wohin die Reise beispielsweise mit dem Gymnasium führt, ist ebenfalls unklar und was genau meint die Ministerin mit „Gymnasien stärken“?

Wichtig, und das bleibt außer Frage, ist die Einbeziehung der Akteure im Bereich Schule, jedoch nicht in diesem Format. „An Messeständen kommt man zu keinen Ergebnissen“, so Sönne Jensen.

Eine veränderte Dialogkultur ist wichtig, um Schleswig-Holsteins Schulen zu verändern. Dafür braucht es Ideen und Zeit, wie in den momentan tagenden Arbeitsgruppen, in denen konkrete Forderungen entwickelt werden können.

 

Dialog braucht Zeit

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