Zum heute veröffentlichten Koalitionsvertrag erklärt der Landesschülersprecher der Gymnasien, Lukas Johnsen:

„Die neue Landesregierung hat ihre Ziele hochgesteckt, jetzt gilt es, die Versprechen auch einzuhalten!“

Die Entscheidung das Y-Modell auslaufen zu lassen unterstützen wir. Dennoch sollte den bestehenden Y-Schule genug Zeit eingeräumt werden, sich zu entscheiden und den „neuen“ Bildungsgang vorzubereiten. Eine Beteiligung der Schülerinnen und Schüler in der Schulkonferenz ist zu gewährleisten.

In diesem Sinne machen wir auf unsere Forderung nach mehr Mitspracherechten in der Politik aufmerksam. So ist beispielsweise die geplante „Bildungskonferenz Schule“ ein Schritt in die richtige Richtung.

Trotz der Rücknahme der 300 Lehrerstellenstreichungen fordern wir einen vollständigen Verbleib der demografischen Rendite im System.

Dafür werden wir uns auch in der Bildungskonferenz stark machen.

Der Stundenausfall an schleswig-holsteinischen Schulen muss deutlich gesenkt werden; wir treten desweiteren für mehr Transparenz bei der Stundenausfallerfassung ein – hierfür ist ODIS kein adäquates Werkzeug.

Die Aufhebung des Kooperationsverbotes befürworten wir ausdrücklich, da nun endlich sowohl Vergleichbarkeit als auch Durchlässigkeit beim Umziehen in ein anderes Bundesland gefordert ist.

Wir freuen uns, dass auch unsere Forderung nach einem nicht konfessionsgebundenen Religionsunterricht ihren Weg in den Koalitionsvertrag gefunden hat.

Bei der Thematik Oberstufe haben wir umfassendere Forderungen, die wir gerne in zukünftigen Gesprächen mit allen Akteuren, z. B. im Bildungsausschuss des Landtages, ausführen wollen.

„Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der zukünftigen Bildungsministerin und den bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Regierungs- und Oppositionsfraktionen“, so Johnsen abschließend.

 

 

Zum Koalitionsvertrag

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