Am vergangenen Mittwoch, dem 30.10.13 war ich bei der Präsentation der Arbeitsgruppe „Reduzierung des Unterrichtsausfalls“ im MBW. Dort wurden zunächst die Ressourcen dargelegt, welche sich über 9.000.000@ erstrecken. Dadurch gibt es 75 zusätzliche Lehrer für 2014/2015 und davon 12 für Gymnasien in Schleswig-Holstein.

Außerdem wurde der Vertretungsfond auf 6.300.000€ erweitert. Das reicht für 103 Fachkräfte, die zunächst befristet und ab 2017 dann unbefristet eingestellt werden sollen. Es gibt nun 5-7 Springer-Lehrkräfte, welche für einige Wochen an den Schule vertreten. Natürlich gilt dieses nicht für kurzfristige Krankheitsfälle. Des Weiteren gibt es nun eine strukturiert festgehaltene Pool-Bildung von erstens mobilen Vertretungslehrkräften, zweitens Erstseminierte und fortgeschrittene Lehramtssemester, drittens für „Senior-Expertinnen und Experten“ – diese werden kurz vor der Pension gefragt, ob sie gegebenenfalls vertreten mögen, dazu wird auch der Zuverdienst auf das Jahr gerechnet, damit sich die Rente nicht kürzt. Und zuallerletzt ein Pool für Assistenzkräfte.

Als nächstes wurden die Standard Personalmaßnahmen vorgetragen. Erstens die Abordnung – sprich kurzzeitig die Schule zu wechseln, wenn Sättigung herrscht und bei der Nachbarschule nicht, trotzdem wird man der Stammschule erhalten bleiben, zweitens Vertretung durch Mehrarbeit, welche einige Lehrerinnen und Lehrer freiwillig machen. Dieses soll nun auch entsprechend vergütet werden. Die darauffolgende Versetzung ist als Vertretung noch weniger gerne gesehen. Danach folgt die Neueinstellung, wobei dann bedürftigere Schulen den Vortritt bekommen.

Dann wurden die Maßnahmen der Schulen vorgestellt, und zwar Organisation: sprich die Planung von Fahrten, Terminen und Unterricht zu Beginn eines Schuljahres. Als nächstes sollte die Vertretung auch im Schulkonzept verankert sein, dazu braucht man ein Team, welches zusammen den Unterrichtsausfall vermeiden kann. Und man sollte am besten ab der 5. Klasse schon eine eigenständige Lernkultur an die Schüler bringen, dementsprechend abfragen und auch würdigen. Außerdem sollte die Schule selbst einen Pool mit Aufgabenmaterialien erstellen, welcher es den Vertretungslehrern erleichtert fachgerecht zu vertreten. Jeder sollte sich verantwortlich sehen und auf Qualität zählen wollen.

Zudem wurde bekannt gegeben, dass aus ODIS nun PUSH wird. Festgehalten wurde auch noch einmal, dass das MBW für das Controlling zuständig ist. Sprich für Qualitätssicherung und -erweiterung und für Zuständigkeitsmatrix sowie Zielvereinbarung der Schulaufsicht. Nach einer Stunde erfolgte noch eine kleine halbstündige Diskussion.                                                                                  Janina

AG „Reduzierung des Unterrichtsausfalls“

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