Am 05.03.2013 von 13:00 bis 18:00 Uhr fand der Kongress „Ganztag zwischen den Meeren“ statt. Nach der Begrüßung um 13:10 Uhr von dem Kölner Armin Himmelrath gab es eine musikalische Einführung mit Mülltüten von Anke Böttcher, sodass wir das Orchester darstellten.

Zunächst hielt Tanja Klockmann noch einige Worte über Ganztagsschulen allgemein – man hat mehr Zeit zum Unterrichten und dadurch neue Wege sowie Chancengerechtigkeit. Zudem sagte sie, dass Vielfalt eine Bereicherung ist, aber auch eine Herausforderung. Nach einem kurzen Film über Vielfalt begann der „Round Table – Impulse für vielfältige Schule“ mit Claudia Schiffler (als Krankheits-vertretung von Wara Wende), Anette Langner und Heike Kahl.

Zuerst wurde darüber diskutiert, dass man ein multiprofessionales Team (Lehrer, Erzieher, Pädagogen etc.) braucht, um Zusammenarbeit, Inklusion und Schule zu gestalten. Daraufhin brachte Frau Langner ein: “Bildung ist mehr als nur wissen – soziale Kompetenzen  gehören ebenso dazu.“ und diese müsse man fördern. Des Weiteren soll Schule offener sein, ist momentan noch zu unterschiedlich und Erfolge schreiben Geschichte. Angemerkt wurde von Frau Kahl auch, dass Bildungs- und Sozialpolitik immer noch zu weit auseinander liegen.

Nur bleibt bei all den Aussagen immer noch die Frage: Wie kriegt man große Ziele klein und kann sie verstärken? – Doch darauf folgt keine Antwort. Später wird eingeworfen, dass die Kindheit ökonomisiert wird, sodass sie quasi auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden und dadurch Lebenserfolge erfahren können.

Ein weiterer großer Aspekt für Arbeitgeber und weitere seien wohl: „die soziale Herkunft und die Staatsangehörigkeit bzw. das Herkunftsland“, so Schiffler. Ganztagsschule soll dieses verbessern und bietet dort Kooperation an. Nach der Frage vom Moderator Himmelrath: „Welche Schule ist denn gut?“, wird bloß geantwortet, dass man dort selbst als Persönlichkeit angesehen werden soll, eigene Ideen umsetzen können muss und Verantwortung übernehmen kann. Frau Kahl nennt dann noch einige Zahlen zu den Ressourcen; sowie, dass: 8,8 Mio EUR für Ganztagsschulen und 4,6 Mio EUR für Schulsozialarbeit zur Verfügung stehen.

Um 14:00 Uhr beginnt Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan mit einer Präsentation über Migration/verzerrte Bilder über andere und die Selbstwahrnehmung. Einführend beginnt er mit einem Text, in welchem ausschließlich jeder erste und letzte Buchstabe eines Wortes in der richtigen Reihenfolge sind, der Rest des Wortes ist durcheinander; und trotzdem kann man es noch lesen.

Dann nennt er Fakten zu Vorurteilen [affektive Komponente], Stereotypen [kognitive Komponente], Diskriminierung (60,4 % findet in Uni, Schule oder am Arbeitsplatz statt) [Verhaltenskomponente] und merkt an, dass man nicht so sein soll, wie andere einen sehen, sondern so sein soll, wie man ist. Er sagt, dass viele Vorurteile haben und diese gar nicht mehr ändern wollen, auch wenn sie schon Jahrhunderte zurück liegen.

Danach erzählt er etwas zu den soziokulturellen, motivationalen und kognitiven Ansätzen sowie, dass eine hohe Diskrepanz zwischen der Note und der eigentlichen Intelligenz gibt. Außerdem erwähnt er die Jigsaw-Methode, welche durchaus effektiver ist, als würde jeder alleine dieselben Aufgaben lösen – sprich Förderung von Teamarbeit. Nach einer kurzen und leckeren Stärkung ging ich um 15:30 Uhr in das Forum „Überflieger, die nicht fliegen“.

Dort wurden wir zunächst mit einer Führung, Mikrofon und Kopfhörer, von Matthias Krahe und Dr. Thomas Trautmann durch das Kulturzentrum in das Thema eingeführt und konnten Fragen zu Hochbegabten stellen. Danach arbeiteten im Forum indem wir mit Mikadostäbchen, welche uns zufällig zugeteilt wurden, eine perfekte Person erstellten, diese diskret beurteilten und negative Seiten herausstellten. Am Ende des Workshops diskutierten wir noch über Hochbegabte.

Um 16:30 Uhr ging ich in den Workshop „Sozialkompetenz in der Klasse stärken“, in dem uns erklärt wurde, dass diese beiden Referenten als Selbstbehauptungstrainer an einer Schule arbeiten und es nur weiterempfehlen können. Ihre Aufgabe ist es eine Klasse zu stäken, indem sie Mädchen und Jungen getrennt unterrichten, aufbauen und auch praxisorientiert (mit Bewegung) helfen den Lernstoff besser zu verstehen. Ihnen ist die Homogenität sehr wichtig. Als letztes wurde nur noch darüber geredet, dass jeder Lehrer es machen kann, wie viel ein Lehrgang kostet und wie lange er dauert.

Zum Abschluss gab es noch ein Abendplenum, welche von 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr stattfand und in dem die Workshops und Foren besprochen wurden.

Am 05.03.2013 von 13:00 bis 18:00 Uhr fand der Kongress „Ganztag zwischen den Meeren“ statt. Nach der Begrüßung um 13:10 Uhr von dem Kölner Armin Himmelrath gab es eine musikalische Einführung mit Mülltüten von Anke Böttcher, sodass wir das Orchester darstellten.

Zunächst hielt Tanja Kloppmann noch einige Worte über Ganztagsschulen allgemein – man hat mehr Zeit zum Unterrichten und dadurch neue Wege sowie Chancengerechtigkeit. Zudem sagte sie, dass Vielfalt eine Bereicherung ist, aber auch eine Herausforderung. Nach einem kurzen Film über Vielfalt begann der „Round Table – Impulse für vielfältige Schule“ mit Claudia Schiffler (als Krankheits-vertretung von Wara Wende), Anette Langner und Heike Kahl.

Zuerst wurde darüber diskutiert, dass man ein multiprofessionales Team (Lehrer, Erzieher, Pädagogen etc.) braucht, um Zusammenarbeit, Inklusion und Schule zu gestalten. Daraufhin brachte Frau Langner ein: “Bildung ist mehr als nur wissen – soziale Kompetenzen  gehören ebenso dazu.“ und diese müsse man fördern. Des Weiteren soll Schule offener sein, ist momentan noch zu unterschiedlich und Erfolge schreiben Geschichte. Angemerkt wurde von Frau Kahl auch, dass Bildungs- und Sozialpolitik immer noch zu weit auseinander liegen.

Nur bleibt bei all den Aussagen immer noch die Frage: Wie kriegt man große Ziele klein und kann sie verstärken? – Doch darauf folgt keine Antwort. Später wird eingeworfen, dass die Kindheit ökonomisiert wird, sodass sie quasi auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden und dadurch Lebenserfolge erfahren können.

Ein weiterer großer Aspekt für Arbeitgeber und weitere seien wohl: „die soziale Herkunft und die Staatsangehörigkeit bzw. das Herkunftsland“, so Schiffler. Ganztagsschule soll dieses verbessern und bietet dort Kooperation an. Nach der Frage vom Moderator Himmelrath: „Welche Schule ist denn gut?“, wird bloß geantwortet, dass man dort selbst als Persönlichkeit angesehen werden soll, eigene Ideen umsetzen können muss und Verantwortung übernehmen kann. Frau Kahl nennt dann noch einige Zahlen zu den Ressourcen; sowie, dass: 8,8 Mio EUR für Ganztagsschulen und 4,6 Mio EUR für Schulsozialarbeit zur Verfügung stehen.

Um 14:00 Uhr beginnt Herr Hacci-Halil Uslucan mit einer Präsentation über Migration/verzerrte Bilder über andere und die Selbstwahrnehmung. Einführend beginnt er mit einem Text, in welchem ausschließlich jeder erste und letzte Buchstabe eines Wortes in der richtigen Reihenfolge sind, der Rest des Wortes ist durcheinander; und trotzdem kann man es noch lesen.

Dann nennt er Fakten zu Vorurteilen [affektive Komponente], Stereotypen [kognitive Komponente], Diskriminierung (60,4 % findet in Uni, Schule oder am Arbeitsplatz statt) [Verhaltenskomponente] und merkt an, dass man nicht so sein soll, wie andere einen sehen, sondern so sein soll, wie man ist. Er sagt, dass viele Vorurteile haben und diese gar nicht mehr ändern wollen, auch wenn sie schon Jahrhunderte zurück liegen.

Danach erzählt er etwas zu den soziokulturellen, motivationalen und kognitiven Ansätzen sowie, dass eine hohe Diskrepanz zwischen der Note und der eigentlichen Intelligenz gibt. Außerdem erwähnt er die Jigsaw-Methode, welche durchaus effektiver ist, als würde jeder alleine dieselben Aufgaben lösen – sprich Förderung von Teamarbeit. Nach einer kurzen und leckeren Stärkung ging ich um 15:30 Uhr in das Forum „Überflieger, die nicht fliegen“.

Dort wurden wir zunächst mit einer Führung, Mikrofon und Kopfhörer, von Matthias Krahe und Dr. Thomas Trautmann durch das Kulturzentrum in das Thema eingeführt und konnten Fragen zu Hochbegabten stellen. Danach arbeiteten im Forum indem wir mit Mikadostäbchen, welche uns zufällig zugeteilt wurden, eine perfekte Person erstellten, diese diskret beurteilten und negative Seiten herausstellten. Am Ende des Workshops diskutierten wir noch über Hochbegabte.

Um 16:30 Uhr ging ich in den Workshop „Sozialkompetenz in der Klasse stärken“, in dem uns erklärt wurde, dass diese beiden Referenten als Selbstbehauptungstrainer an einer Schule arbeiten und es nur weiterempfehlen können. Ihre Aufgabe ist es eine Klasse zu stäken, indem sie Mädchen und Jungen getrennt unterrichten, aufbauen und auch praxisorientiert (mit Bewegung) helfen den Lernstoff besser zu verstehen. Ihnen ist die Homogenität sehr wichtig. Als letztes wurde nur noch darüber geredet, dass jeder Lehrer es machen kann, wie viel ein Lehrgang kostet und wie lange er dauert.

Zum Abschluss gab es noch ein Abendplenum, welche von 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr stattfand und in dem die Workshops und Foren besprochen wurden.

 

Janina Thomsen

„Ganztag zwischen den Meeren“ Rendsburg

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