Anlässlich des Starts der Initiative „fehlstunden-sh.de“ sagt Landesschülersprecher Lukas Johnsen:

„Die Intentionen dieser Initiative entsprechen dem Bild der Landesschülervertretung, jedoch halten wir die Methode für nicht zielführend.“

Wir stimmen damit überein, dass das Werkzeug ODIS in seiner derzeitigen Form nicht zum ehrlichen Erfassen von Stundenausfällen geeignet ist, weil es die Wahrheit nicht differenziert genug widerspiegelt. Niemand kann das so gut beurteilen wie wir Schüler.

Der Initiative fehlt es zum einen an Transparenz und zum anderen – daraus resultierend – an Aussagekraft. Die Qualität des Unterrichts muss verbessert werden, danach kann man über die Steigerung der Unterrichtsversorgung nachdenken. Bevor wir glaubhaft mehr Unterricht fordern können, verlangen wir eine umfassende Erklärung für die Schüler, sodass die Unterrichtszeit ohne Beaufsichtigung sinnvoll genutzt werden kann.

Nach unseren Erfahrungen mit der Stundenausfalluhr vor etwa einem Jahr ziehen wir den Schluss, dass selbstgeführte Statistiken bei allen Beteiligten wenig Anklang finden. „Deshalb sind wir Schüler, ‚die irgendwann verstehen, dass sie um zukünftige Entwicklungs- und Berufschancen gebracht werden‘[1], durchaus in der Lage, den Ernst der Lage zu überblicken“, stellt Jeanette Bartsch, stellvertretende Landesschülersprecherin, klar.

 

Initiative will Stundenausfall zählen

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