Trotz des Sturms und den damit einhergehenden Bahnausfällen haben es 37 Delegierte zum zweiten Landesschüler*innenparlament dieses Schuljahres in den Landtag nach Kiel geschafft. Neben der Möglichkeit zur Teilnahme vor Ort konnten sich die Delegierten auch online zuschalten. 13 Delegierte haben über diesen Weg am Landesschüler*innenparlament teilgenommen. Insgesamt waren also 50 Delegierte anwesend.

Thema des zweiten Landesschüler*innenparlaments war „Jugendliche in der Demokratie“. Das Thema zog sich als roter Faden, vom Grußwort der Landtagsvizepräsidentin über die Antragsphase bis hin zur Podiumsdiskussion durch den Tag.

Kurz nach 10 Uhr ging es los. Der noch amtierende Landesschüler*innensprecher Ben Fricke begrüßte die Delegierten. Danach folgte die Vorstellung des Landesvorstandes, ein Bericht über das bildungspolitische Geschehen, der Tätigkeits- und Finanzbericht und ein Grußwort der Staatssekretärin Dr. Dorit Stenke.

Die darauffolgende Antragsphase begann mit zwei Geschäftsordnungsanträgen und einem Satzungsantrag. Die nachfolgenden Grundsatzprogrammanträge bauten auf dem Thema „Jugendliche in der Demokratie“ auf. Paul Saupe zum Beispiel stellte einen Antrag zur Einbeziehung der SVen beim Schulbau.  Insgesamt wurden elf Änderungsanträge am Grundsatzprogramm verabschiedet.

Nach der Antragsphase folgte passend zum Thema “Jugendliche in der Demokratie” eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aller im Landtag vertretenen Parteien. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion vom Landesvorstandsmitglied Paul Saupe. Nachdem sich alle Politiker*innen vorgestellt haben, fragte Paul sie nach ihrer Haltung zum Wahlalter. Dass am 8. Mai bei der nächsten Landtagswahl in Schleswig-Holstein schon ab dem 16. Lebensjahr gewählt werden darf, unterstützen alle Vertreter*innen.  Gesprochen wurde außerdem über die Einbindung Jugendlicher in Planungsprozesse, geschlechtergerechte Sprache an Schulen und eine Impfpflicht gegen Covid-19. Abschließend haben die Politiker*innen unsere Arbeit gewürdigt und sich positiv über unsere politische Tätigkeit geäußert.

Nach der Podiumsdiskussion folgte die Entlastung und Verabschiedung scheidender Landesvorstandsmitglieder. Für die vier scheidenden Mitglieder wurden vier neue in den Vorstand gewählt. Gewählt wurden Leni Stomberg, Kevin Thomsen, Jan Schlösser und Jan Seller. Elisa Ninow wurde als neue Landesschüler*innensprecherin gewählt und wird zukünftig gemeinsam mit Magdalena Thal und Linus Wirwoll als neue Stellvertreter*innen die Arbeit der Landesschüler*innenvertretung koordinieren.

Bericht vom Februar LSP 2022

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